Passgenaue Beratung im Bildungsbau

neue.schule

Beratungs- und Gebäudekompetenz aus einer Hand

In zielsicherem Lenkungs- und Beteiligungsprozess zum leistungsfähigen Schulbau

Im deutschen Schulbau bewegt sich was. Dennoch besteht vielerorts weiterhin großer Handlungsbedarf. Die Sanierung baufälliger und ineffizienter Bildungsbauten ist dabei nur eines der drängenden Themen. Hinzu kommt, dass unser Schulbaubestand veränderten Paradigmen der Bildungspolitik oft nicht mehr gewachsen ist: Digitalisierung und Ganztagsschule, Lernzentrierung und Selbstverantwortung, Differenzierung und Inklusion erfordern auch bauliche Antworten.


Zukunftsweisende Bildungsprofile und die Neuausrichtung von Schule als Lern- und Lebensort bringen die Erfordernis mit sich, Gebäude entsprechend anzupassen – darüber herrscht oft Einigkeit.  Doch die Entscheidungen zu konkreten Baumaßnahmen werden dann von Schwierigkeiten begleitet und durch wenig langfristige Planungssicherheit erschwert. 


Drängende Maßnahmen der Modernisierung treffen auf komplexe Fragen im konzeptuellen Vorlauf zum Gebäude, die Langsamkeit von architektonischem Entwurf und schließlich in der baulichen Umsetzung. Zurecht legen EntscheiderInnen im Bildungsbau, als eine der verantwortungsvollsten öffentlichen Entwicklungsaufgaben, zugleich Wert auf sorgfältig geprüfte Lösungen und Qualitätssicherung.


Doch wie lassen sich die notwendigen baulichen Investitionen systematisch, zielgerichtet und dabei zuträglich für eine zukunftsfähige Pädagogik einsetzen? Welches Szenario der Erneuerung passt optimal zu den jetzigen und zukünftigen Anforderungen in der Nutzung eines Bildungsgebäudes? Wie lässt sich bereits in frühen Planungsabschnitten gewährleisten, dass alle Sicherheitsauflagen und die oft komplexen bau- und vergaberechtlichen Rahmenbedingungen erfüllt werden? Welche bauliche Maßnahme besteht auch in der langfristigen Prüfung der Wirtschaftlichkeit? Zu diesem Zeitpunkt zahlt es sich auch aus kommunikative Prozesse des Interessenaustauschs und -ausgleichs zu durchlaufen. 

Spätere NutzerInnen jetzt einzubinden, kann erheblich zur Zustimmung der vielen unterschiedlichen an Schulbildung Beteiligten beitragen.

 

Leistungsfähige Bildungseinrichtungen haben sich in den letzten Dekaden als Erfolgsfaktor in der kommunalen Entwicklung erwiesen. Vor dem Hintergrund der Herausforderungen im planerisch-konzeptuellen Vorlauf zum Bildungsbau setzten Kommunen daher zurecht zunehmend auf extern koordinierte Bauentwicklungsprozesse.


Christoph von Winterfeld gestaltet mit Politik und Verwaltung Lenkungsprozesse, die Sensibilität im Hinblick auf Kosten mit baurechtlicher und gebäudefachlicher Expertise verbinden. Seine Vision ist es, durch das baulich Nötige das Mögliche zeitgemäßen pädagogischen Handelns zu erweitern. Mit seinem Team von neue.schule ermittelt Christoph von Winterfeld standortspezifische Lösungen für eine passgenaue Neuorganisation von Lernräumen – damit sich Bildungsgebäude einem zukunftsweisenden Schulalltag nicht mehr buchstäblich in den Weg stellen. 


Gebäudeanalyse

Die Ausgangslage klären,

bauliche Defizite und Potenziale im Bestand prüfen

Die Komplexität der Entschlussfindung, welche Baumaßnahme für die Schulentwicklung die geeignetste und kostenschonendste ist, reduziert sich, wenn die Ausgangslage in einer eingehenden Bestandsprüfung offengelegt wird. Eine Dokumentation des Bauzustands ist daher die Grundlage der Beratung von neue.schule. Dabei wird auch die Funktionalität der Gebäudestruktur und Ausstattung hinsichtlich aktueller pädagogischer Raum- und Nutzungsanforderungen ermittelt.

Modernisierungserfordernisse und die prognostizierten, zukünftigen Flächenbedarfe werden erhoben, damit verschiedene bauliche Entwicklungsszenarien einander gegenübergestellt werden können. Die Gebäudeanalyse ist der erste und notwendige Baustein, um eine abgewogene Empfehlung aussprechen zu können für ein konkretes Vorhaben der Instandsetzung, Modernisierung und gegebenenfalls der Erweiterung oder des Neubaus.   



Baumaßnahmen definieren

Nachhaltige Schulbauentwicklung in der "Phase 0" fördern

Umfassende bauliche Erfordernisse der Modernisierung stellen in der Regel zugleich die seltene Chance dar, gewandelte Herausforderungen in der Bildung auch gebäudeplanerisch ins Zentrum zu stellen. Im konzeptuellen Vorlauf zu der eigentlichen Bauplanung, der sogenannten Phase 0, werden wichtige Weichenstellungen vorgenommen, damit die spätere Flächenorganisation auch dem aktuellen pädagogischen Leitbild einer Schule Rechnung trägt. Schon in dieser Planungsphase gilt es aber zugleich auch die langfristige Leistungsfähigkeit eines Bildungsgebäudes oder Bildungsgebäudeteils im Blick zu behalten.

Gerade wenn die Entscheidung für den Um- und Neubau fällt, zahlt sich eine auf die spätere Bewirtschaftung ausgedehnte Beratung für Kommunen aus. Nur jetzt lässt sich der Hauptteil späterer Betriebsausgaben maßgeblich lenken, da nun die Kostenverteilungs- und Qualitätsentscheidungen getroffen werden, die sich auf den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes auswirken. Eine nachhaltige Planung zeichnet zudem aus, dass Raumprogramme baulich anpassungsfähig für Gestaltungsoptionen zukünftiger Schulentwicklung bleiben. 

Möbel statt Bau

Mit durchdachter Raumorganisation manche bauliche Maßnahmen vermeidbar machen

Fortwährend gibt es die Notwendigkeit pädagogische und schulorganisatorische Konzepte weiterzuentwickeln. Auch wenn der Lebenszyklus eines Schulgebäudes deutlich länger ist, nach spätestens 20 Jahren werden innenräumliche Anforderungsprofile evaluiert und aktualisiert. Oft erweisen sich ungenutzte Flächenpotenziale auch im Baubestand als Chancen, gewandelten Raumbedarfen wieder in erhöhtem Maß gerecht zu werden.


Bereits moderate raumorganisatorische Interventionen, wie Zonierungen und neues Mobiliar, machen es möglich, der heute unabdingbaren Vielfalt und Gleichzeitigkeit von Lernsituationen besser nachzukommen. Leitidee hinter den Raumprogrammen von neue.schule ist es, den Raum als Verstärker pädagogischen Handelns zu nutzen.

Das gelingt, wenn bewegliche Unterrichtsarrangements und intensive Kommunikation in unterschiedlicher Gruppenstärke räumlich unterstützt werden.


Schulträger scheuen jedoch sogar kleinere Anpassungen des Innenausbaus oder gar die Neuausstattung. Denn mit der Umgestaltung, etwa das Schaffen von Lernumgebungen mit offenerer Raumaufteilung, geht die Neuabnahme der Einhaltung brandschutztechnischer Auflagen einher. Guter Rat in der Planungsphase ist daher wesentlich, um tragfähige Ausstattungskonzepte zu entwickeln und nachträglichen, aufwändigen Kompensationen vorzubeugen. Durch individuelle Risikobetrachtung bringt neue.schule zukunftsweisende Pädagogik mit dem Schutzauftrag genehmigungsfähiger Raumgestaltung in Einklang. 

Christoph von Winterfeld

Vita

Christoph von Winterfeld entwickelt als selbständiger Schulbauberater bundesweit nachhaltige Gebäude- und Raumkonzepte und unterstützt Schulentwicklungsprozesse. Als Referent für die SchiLf- und Raabe-Akademien sowie für die Serviceagentur ganztätgig lernen hält er Vorträge und gibt Webinare zu den Themen differenzierende Lernräume, Ganztag und Gebäudeoptimierung.

Pädagogisch informierte Raumplanung und das Ziel effizienter Gebäudewirtschaft verband sich auch in seiner Tätigkeit für Schulbau Hamburg (SBH), wo er sowohl auf der Gebäudeplanungs- als auch auf der Betriebsseite gearbeitet hat. Als Hausmeister eines Kindergartens hat er die laufende Bewirtschaftung selbst verantwortet. Seine Beratungstätigkeit misst sich daher immer auch an seiner Praxiserfahrung im Management von Gebäuden. Nach seinem Architektur-Studium lehrte Christoph von Winterfeld als Dozent in den Niederlanden und in Frankreich an Managementschulen und Universitäten. 

"Ich möchte mit meinen Raumkonzepten mehr pädagogischen Handlungs-spielraum schaffen, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen leichter gerecht werden zu können."


Christoph von Winterfeld








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